
Für den Einkauf unseres Rohstoffbedarfes ist unsere eigene Forstabteilung verantwortlich. Dabei gründen sich Geschäftsabschlüsse mit den Waldbesitzern auf langjähriger, vertraulicher und beiden Geschäftsseiten Nutzen bringender Zusammenarbeit. Der Holzgewinn im jeweiligen Hieb ist besonders hoch, was sowohl dem Waldverkäufer als auch uns als Käufer enorme wirtschaftliche Vorteile bringt. Die Mitarbeiter unserer Forstabteilung fungieren dabei als Bindeglied zwischen Sägewerk und Waldbesitzern in ihrem jeweiligen Tätigkeitsgebiet.
Unsere Forstabteilung bürgt für die beständige hohe Qualität und die Lieferbarkeit des von uns benutzten Rohmaterials. Die Mitarbeiter der Forstabteilung sind hoch motivierte und im Forstbereich ausgebildete Fachleute. Sie kennen sich sowohl mit der Pflege von Wirtschaftswäldern als auch mit besonderen örtlichen Umweltgegebenheiten bestens aus. Aufgrund ihres Könnens werden wichtige Schritte im Abschluss von Holzverkäufen sowie des organisierten Rodungsprozesses grundsätzlich fair beachtet.
Die eigene Holzbeschaffung des Sägewerkes liegt in ihrer Gesamtheit bei über 250.000 m3, wovon 160.000 m3 auf den Einschlag von Nadelbäumen (55% Kiefer, 45% Fichte) entfallen. Die Rodung und der Abtransport wird durch fachkundige Unternehmenspartner des Sägewerkes, die nach dem ISO 9001 – Zertifikat arbeiten, organisiert.
Beim Rodungsprozess arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die unsere Qualitäts- und Umweltpolitik tatkräftig unterstützen. Außerdem fordern wir von diesen Unternehmen, dass sie ihren Pflichten als Arbeitgeber auf den gesetzlichen Grundlagen der sozialen Dauerhaftigkeit nachkommen. Eingekauftes Faserholz wird zum größten Teil an die Werke der Forstverwaltung „Metsäliito“ in Kemi verkauft. Der Transport dorthin erfolgt per Bahn. Weiterhin wird an UPM-Kymmenen in Pietarsaari und an StoraEnso in Oulu weiterverkauft und per LKW geliefert. Die durchschnittliche Transportstrecke liegt bei 100 km, die längste bei ca. 150 km.