
Holz und Wasser zählen seit jeher zu den Elementen, durch die Generationen von Junnikkalas ihr Brot verdient haben. Nach dem Tod von Hiski führte sein Sohn Aarne Junnikkala die Tradition fort, in dem er begann, hölzerne Wasserleitungen für Zentral-Bottnien zu fertigen. Auch heute noch sind diese Rohre in der Region Kalajoki in Benutzung. Aarne Junnikkala kaufte ebenfalls eine Kreissäge mit Hilfe derer sein ältester Sohn Ismo Junnikkala Sägeaufgaben begann. Zu Beginn der 60er Jahre baute er eine einrahmige Sägelinie, die als historischer Beginn der industriellen Holzverarbeitung der Familie Junnikkala am heutigen Standort betrachtet werden kann. Die „Geburtsstunde“ wird auf den 16.08.1960 datiert.
Im Jahre 1965 stieg Heikki Junnikkala in das Familienunternehmen ein. Gemeinsam bauten sie im Jahre 1968 eine zweirahmige Sägeanlage, wodurch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens kontinuierlich gefördert und erweitert wurde. 1971, im gleichen Jahr als Ilpo Junnikkala im Familienunternehmen begann, ist der Beginn eines regen Schnittholzexportes zu verzeichnen. Ein Großbrand im Jahre 1980 vernichtete die Anlage. Bereits im gleichen Jahr wurde die Betriebstätigkeit durch eine neue Sägeanlage aber wieder aufgenommen. Im Jahre 1987 wurde das Sägewerk um eine Weiterverarbeitungsanlage erweitert, und damit der Weg für modernen kundenorientierten Service geebnet. Über die Jahre gesehen, konnte Junnikkala Oy ein stetiges Wachstum verzeichnen. Die umfassendste Investition fand 1998 statt, wodurch die gesamte Sägelinie modernisiert und ihr Einsatz flexibler gestaltet wurde.
Bereits die vierte Generation der Familie Junnikkala ist seit Anfang des dritten Jahrhunderts involviert. Zielstellung ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Holzverarbeitung bei Junnikkala zu einem konkurrenzfähigen und anspruchsvollen Kundenserviceunternehmen. Innerhalb eines halben Jahrhunderts ist die Verarbeitung immer umfangreicher geworden. Dies erfordert fachkundige Waldbesitzer als Rohstoffverkäufer, fachkundige und anspruchsvolle Kunden und vor allem Mitarbeiter, die sich für eine kontinuierliche Entwicklung ihrer Arbeit und Kenntnisse verpflichten.



